Albert Lau
Pianist
Biographie
Der Steinway Artist Albert Lau (MMus, LRAM, LRSM) wurde in Hong Kong geboren und tritt international als Solopianist wie auch als Kammermusiker auf. Die Ernennung zum Steinway Artist erhielt er 2022 von Steinway & Sons.
Die klassische Klavierausbildung begann Albert Lau unter Josephine Cheung. Bei Emile Naoumoff, an der Indiana University in den USA, erreichte er seinen Bachelor of Music mit Auszeichnung „High Distinction“. An der Royal Academy of Music in London studierte Albert Lau unter Joanna MacGregor. Seinen Abschluss als Master of Music erreichte er mit Auszeichnung für seine besonderen Leistungen.

Als Solist konzertiert Albert Lau national wie auch international. Seine Konzerte führten ihn nach England, Frankreich, Italien, Israel, Belgien, Norwegen, Hong Kong, in die Schweiz und in die USA. Hierbei besonders waren Konzerte in St Martin-in-the-Fields in London, im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn, im „Musikdorf Ernen” in der Schweiz, bei „Pianos en Fête“ im Rahmen des Festival International de Piano de La Roque-d’Anthéron in Frankreich sowie in der Mendelssohn-Remise Berlin. Gemeinsam mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra realisierte er im Frühjahr 2019 die chinesische Premiere für „Three Movements“ von Steve Reich.
Mit der renommierten englischen Geigerin Philippa Mo spielt Albert Lau seit 2023 Kammermusikkonzerte. Mit ihrer ersten Tournee „Devastation, Romance and Hope” gastierten sie u.a. in den Riverside Studios Köln, im Konzertsaal Marienmünster, in der Laeiszhalle Hamburg, in der Glocke Bremen, sowie in England im historischen Georgian Theatre Royal in Richmond und auf der Isle of Man. Mit ihrem letzten Programm „Golden Romance” sind sie u.a. in Köln, Marienmünster, Mariengarden, Lauterbach und Bad Pyrmont aufgetreten. Ihr neues Konzertprogramm „Passions of Spring” führt sie zu einer großen Tournee nach China.
Albert Lau gibt regelmäßig Konzerte mit anderen Musikerinnen und Musikern wie z.B. dem Klarinettisten Andreas Hermanski und der Mezzosopranistin Sita Grabbe. Mit dem Berliner Schauspieler Hans-Jürgen Schatz realisierte er diverse Konzertlesungen u.a. in Berlin, Bayreuth, Köln und Bonn.
Albert Lau engagiert sich für gemeinnützige Organisationen wie z.B. die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. und Pro Namibian Children e.V. Mit seinem Benefizkonzert „Piano gegen Rechts“ setzte er ein Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. Bundesweit wurde hierüber berichtet und auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dankte ihm für seinen Einsatz. Mit der Mezzosopranistin Sita Grabbe gab Albert Lau ein weiteres Benefizkonzert „A Place For Each Of Us” zugunsten der Kölnischen Gesellschaft in der großen Kölner Synagoge. Mit Musikern des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin engagiert er sich für das Projekt „Ein Märchen in Namibia” und wirkte bei der Uraufführung von „Otjihambarere“ des namibischen Komponisten Eslon Hindundu im Nationaltheater Windhoek mit.
Seit 2019 hat Albert Lau verschiedene CD-Projekte realisiert. Sein erstes Album „Unveiled“ („Aus dem Schatten“) mit Werken von Clara Schumann und Fanny Hensel erschien 2019. 2021 nahm Albert Lau seine zweite Solo-CD „Mirage“ mit Klaviertranskriptionen aus zwei Jahrhunderten auf. In 2022 kamen weitere CD-Alben „Nussknacker und Mausekönig” mit Hans-Jürgen Schatz sowie seine dritte Solo-CD „Love and Passion” mit Klavierwerken von Ludwig van Beethoven und York Bowen heraus. In 2023 ist die CD-Veröffentlichung der Violasonate von Karl Klingler mit dem Bratschisten Francisco Fernández und Albert Lau erschienen: ein Werk, welche bis dahin nur ein einziges Mal von dem Komponisten selbst eingespielt war. Bereits während seines Studiums in London wirkte er bei einer CD-Produktion unter der Leitung des Dirigenten Trevor Pinnock mit.
Mit dem Kammerensemble Konsonanz aus Bremen nahm er ein viel beachtetes Streaming-Konzert zum Weltfrauentag am 08. März 2021, mit dem Titel „Mehr als Kinder, Küche, Kirche: 200 Jahre Kompositionen starker Frauen“ auf. Dieses Konzert wurde 2021 im Sendesaal Bremen uraufgeführt.
Als vielseitiger Pianist trat Albert Lau u.a. beim Royal Opera House Linbury Studio Theatre in London in der Inszenierung „Draft Works“ mit den Haupttänzern des Royal Ballet auf. Ebenfalls in London debütierte Albert Lau beim Purcell Room im Southbank Centre, wo er die Sonaten und Interludien für präpariertes Klavier von John Cage spielte.
Albert Lau ist Preisträger mehrerer renommierter Musikpreise. Beim Seattle International Piano Festival wurde ihm der Sonderpreis für die beste Aufführung eines Werkes von Gabriel Fauré zuerkannt.
Meisterkurse besuchte Albert Lau u.a. bei Stephen Hough, Christopher Elton, Roy Howat und Peter Mack. Er studierte Kammermusik mit renommierten Musikerinnen und Musikern, Pädagoginnen und Pädagogen, u.a. Maurice Hasson, Mimi Zweig, Felix Schmidt und Paul Silverthorne.
Für Albert Lau ist es besonders wichtig, seine Konzertprogramme kreativ zu gestalten. Er ist von den Raritäten des klassischen Klavierrepertoires fasziniert. Darüber hinaus fasziniert ihn die Verbindung zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik. Albert Lau bearbeitet und arrangiert u.a. populäre deutsche Melodien, um sie als Klaviersolo spielen zu können, wie z.B. „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Bereits 2020 stellte der WDR ihn in einem Interview dem breiten Publikum vor.
Albert Lau wird vertreten durch Gunnar Management Ltd.
Foto: Matthew Johnson Photographer

